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Sep
Access

24h-Zutritt zum Fitnessstudio

Wanzl und IPWatch machen es möglich

     

24h-Zugang zum Fitnessstudio – ein Service, der im oftmals eng getakteten Alltag für Berufstätige immer attraktiver wird. Wie das ohne einen deutlich höheren Personalaufwand und Schichtbetrieb möglich ist, demonstrieren Netzwerktechnikspezialist IPWatch und Wanzl Access Solutions in aktuell 85 FitX-Studios deutschlandweit. Michael Kahl (MK), Geschäftsführer von IPWatch und als Projektmanager verantwortlich für die Zusammenarbeit mit der FitX Deutschland GmbH (FitX), erklärt, worauf es dabei ankommt.

Herr Kahl, wie kam die Zusammenarbeit mit FitX zustande?

MK: IPWatch kommt ursprünglich aus der klassischen Netzwerktechnik und hat sich letztlich auf Filialkunden spezialisiert. Gerade diese profitieren von der Vereinheitlichung von Strukturen und Systemen, die dennoch passgenau auf die jeweiligen individuellen Wünsche ausgerichtet sind. Die Zusammenarbeit mit FitX hat vor über 10 Jahren angefangen. Zunächst haben wir die komplette Netzwerkstruktur in der FitX-Zentrale in Essen aufgebaut. Anschließend waren wir federführend bei der digitalen Verknüpfung der einzelnen Standorte. Da wir unseren Kunden einen ganzheitlichen Service und bestmögliche Lösungen anbieten wollen, sind wir unter anderem für die Ausstattung der Filialen mit Zutrittskontrollen verantwortlich. Hier kommt dann Wanzl Access Solutions ins Spiel. Eine eigene Produktion von Vereinzelungsanlagen ist für uns nicht sinnvoll. Daher greifen wir auf die Produkte von Wanzl zurück, um unser Portfolio optimal abzurunden.

 

Welche Vorteile ergeben sich durch Ihre Kooperation mit Wanzl für FitX?

MK: Wir treten als Schnittstelle zwischen FitX und Wanzl sowie als Systemintegrator auf. Das heißt, wir implementieren die Hardware von Wanzl in das FitX-Software-System, führen die verschiedenen Systemelemente über Netzwerktechnik zusammen und stellen so die Kommunikation der einzelnen Komponenten untereinander sicher. Für FitX ergeben sich dadurch verschiedene Vorteile. Sie haben mit uns nur einen zentralen Ansprechpartner, der dafür Sorge trägt, dass alles läuft. Zudem wissen wir als langjährige Experten genau, welche Produkte perfekt ins Filialsystem passen und vor allem funktionieren.          

 

Funktionieren ist ein gutes Stichwort. Gibt es Kriterien, die Hardware-Produkte für Zutrittssysteme unbedingt erfüllen müssen?

MK: Aus Sicht des Systemintegrators sollten die Geräte natürlich über gut ansteuerbare, offene Schnittstellen verfügen. Im Beispiel von FitX gelingt uns das mit den Wanzl-Produkten über die potentialfreien Kontakte und Netzwerkschnittstellen. Dieses erleichtert die Einbindung in das Software-Systeme. Wenn dann noch fähige Kollegen auf Seiten des Hardware-Partners sitzen, ist die Systemintegration fast schon ein Kinderspiel. Die reibungslose Ansteuerung über die Brandmeldezentrale (BMZ) ist natürlich ein absolutes Muss. In den FitX-Studios verbauen wir aktuell die Drehsperre Sirio in Kombination mit dem Sonderzugang Technoport von Wanzl. Die Technoport steht mit einer Durchgangsbreite von 120 cm als Hauptfluchtweg parat, aber auch die Sirio wurde von uns in die BMZ integriert. Bei einem Notfall stehen die Arme auf „Dauerauf“, das heißt die Holme klappen nach unten und befinden sich seitlich parallel zur Anlage. Der Durchgang ist somit vollständig frei und der Fluchtweg wird zusätzlich verbreitert. Im Fall FitX funktioniert dies mit der zweiarmigen Ausführung der Sirio problemlos.

 

Welche praktischen Aufgaben übernimmt das Einlasssystem von Wanzl?

MK: FitX verspricht seinen Mitgliedern, dass sie überall zu jedem Studio 24h-Zugang haben. Sprich, ist jemand in Augsburg angemeldet, vorübergehend aber in Berlin, erhält er auch dort mit seiner Mitgliedskarte rund um die Uhr Eintritt und kann im gewohnten Umfeld zu seinen individuellen Konditionen trainieren. Folglich müssen alle Filialen vernetzt und der Eingangsprozess standardisiert sein. Letzteres betrifft sowohl das Interieur als auch die Authentifizierung. Neben der Sirio und der Technoport setzen wir die Edelstahlkundenführung von Wanzl zur leichten Orientierung im Eingangsbereich ein. Der Check-in erfolgt via RFID-Technologie. Mitglieder halten ihre Mitgliedskarte an den RFID-Scanner, dieser überprüft blitzschnell die hinterlegten Rechte, der Durchgang wird freigegeben und das Training kann beginnen.   

 

Können sich die Rechte der Mitglieder ändern?

MK: Ja, denn alle Mitgliedskarten werden individuell über die Software konfiguriert. Da bei jedem einzelnen Check-in die Drehsperre Sirio und die Software miteinander kommunizieren, erkennt die Sirio mögliche Änderungen und reagiert entsprechend.

 

Schnelle Reaktionen sind für Sie als „Schnittstelle“ auch von Seiten der Wanzl-Service-Mitarbeiter wichtig. Was zeichnet die Zusammenarbeit mit Wanzl aus?

MK: Eine hohe Lösungskompetenz, kurze Abstimmungswege und der Fokus auf die Zufriedenheit gemeinsamer Kunden. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Wanzl zusammen, stets auf Augenhöhe und mit dem guten Gefühl, keine x-beliebige Nummer zu sein, gerade in den Momenten, wenn unmittelbarer Service gefragt ist. Man wird sofort ernst genommen, berät sich mit kompetenten Partnern und spürt, dass schnellstmöglich

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